Betriebsfähiges Wasserrad

Wasserrad

Biomassekessel

Biomasseheizkessel

 

 

 

 

 

 

 

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Energiegewinnung

 

 

 

 

 

Wasserturbine

Klicken Sie auf das Bild für das Funktionsmodell einer Wasserturbine.

 

 

Wassermühlen waren schon in der Antike bekannt und wurden von dem römischen Schriftsteller Vitruv in seinem zwölfbändigen Werk über Architektur 25 v. Chr. ausführlich beschrieben.In Mitteleuropa breiteten sie sich seit dem frühen Mittelalter aus.
Wasserräder waren im 18. Jahrhundert die Antriebsmaschinen der industriellen Revolution. Sie brachten die unter anderem Textilmaschinen sowohl in Manchester, als auch in Berlin in Gang, ehe sie von Dampfmaschinen abgelöst wurden. In den deutschen Ländern wurden sie erst im Laufe der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch Dampf- und Gasmaschinen und im 20. Jahrhundert durch Diesel- und Elektromotore ersetzt.
Wasserkraft ist gegenwärtig die wichtigste regenerative Energiequelle. Rund 4 % des elektrischen Strombedarfs in Deutschland wird mit weiterentwickelten Wasserrädern, den Turbinen, abgedeckt. Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen oder Atomenergie werden bei der Erzeugung des elektrischen Stroms mit Wasserkraft keinerlei Schadstoffe ausgestoßen. Die Umwelt wird also nicht belastet.

Wasser ist nicht nur Leben. Im Wasser ruhen gigantische Kräfte. In der "Lohmühle" wird mit regenerativen Energien auf ökologischer Basis Energie gewonnen. Sie erhalten hier einen Einblick in alternative und erneuerbare Energien sowie Anregungen zur Nachahmung. Der rekonstruierte Mühlgraben speist eine Wasserturbine und diese erzeugt Strom, der zum Eigenbedarf genutzt wird. Im Museum arbeitet weiterhin ein Blockheizwerk, eine thermische Solaranlage, ein Biomasseheizkessel, eine Wärmepumpe sowie ein Brennwertkessel. Zur Warmwasserbereitung dienen Solarkollektoren auf dem Dach des Gasthauses. Der von dem Blockheizwerk und der Wasserturbine erzeugte Strom kann auch in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Diese Anlage wurde durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft und Infrastruktur gefördert.

Das ebenfalls vom Mühlgraben gespeiste Wasserrad wird in Drehung versetzt. Dieses treibt das Pochwerk im Museum an. Eine Dampfmaschine und weitere Exponate bereichern diese Abteilung des Museums.